3. November 2026: Ablängen Niete für Rahmen FKB 5i
Im Frühjahr hatten wir einen größeren Posten Niete DIN 123 ø16 und ø12 gekauft. Für die diversen Nietungen am Rahmen der 5i sind diese auf die benötigten Nietlängen an den verschiedenen Einbaupositionen abzulängen. Hierfür wurden Spannhülsen angefertigt, damit eine schnelle und sichere Bearbeitung auf der Drehbank möglich ist.


Arbeitsvorrat für das Nieten am Rahmen.

2. November 2026: Nacharbeiten Gewinde zur Befestigung
Die Gewinde im Rahmen der FKB 5i zur Befestigung der Achslagerführungsplatten waren nachzuarbeiten. Da am Rahmen unterschiedliche zöllige Befestigungsgewinde zu finden waren, mussten erst mal passende Gewindebohrer zum Nach- oder Neuschneiden der Gewinde herausgesucht werden.


Nach dem Nachschneiden....


1. November 2026: Feuertür FKB 5i
Am Kessel der 5i war die Feuertür zu überarbeiten. Der Vierkant wurde etwas aufgeschweißt und entsprechend herunter geschliffen bis er wieder spielfrei saß. Dann wurde noch eine Scheibe und Abstandhülse gedreht damit die Tür wieder vernünftig hängt.



31. Oktober 2026: Abschluss Arbeiten Aufbau MKB F4
Gestern wurden die Lüftungsklappen / Fenster fertig montiert und die Schrauben schwarz lackiert - die Klappen sind jetzt fertig und funktionstüchtig. In den nächsten Tagen folgt noch die Montage der Trittstufen und der Griffe an den Schiebetüren sowie.die Lackierungen der Schraubenköpfe und Muttern an den Außenseiten. Übernächste Woche kann dann der Wagen für die Arbeiten an der Bremse und den Drehgestellen in die benachbarte Halle verbracht werden.



Die Gelegenheit wurde genutzt, um auch den SKB 143 von oben aufzunehmen.

30. Oktober 2026: Seitenwände KKB 54
Bei unserem Kehdinger O-Wagen sind alle Wandbretter eingepasst und im Rohzustand montiert. Im Ganzen ausheben und einstecken lassen sie sich auch! Als nächstes werden die Winkelprofile an den Oberkanten eingepasst und montiert und an den Unterkanten die Metallbügel zum Ausheben der Wände eingefräst und montiert, danach geht es an die Oberflächenbearbeitung der Bretter.
Die Rahmenteile mt den Drehbolzen für die Klappen sind da - somit als nächstes auch die Klappen gefertigt und ausprobiert werden.



27. Oktober 2026: Feldforschung im Spreewald für die FKB 5i
Feldforschung zum Thema FKB 5i
Ein Kleinbaan-Mitarbeiter hat sich den im Bahnhof Burg im Spreewald vorhandenen Schneepflug DR 99-51-53 einmal genauer angesehen und daran Teile vermessen.
Nach Überlieferung handelt es sich dabei um den Rahmen und Radsätze der 1903 von Vulcan gebauten Dampflok 3i Insterburger Kleinbahnen (Strecke Pogegen – Schmalleningken), die sich 1947 bei der Spreewaldbahn einfand.

Insbesondere die Tragfedern interessierten uns, da sich Differenzen zwischen den Originalzeichnungen und dem Befund an der Lok auftaten. Hier hofften wir, dem Originalzustand näherzukommen.
Von den Tragfedern wurden wesentliche Maße aufgenommen, sodass wir gegebenenfalls neue Federn anfertigen lassen könnten. Die Federgehänge im Detail:
Treibachse:

Kuppelachse:

Wir können jetzt die unterschiedlichen Federbügel korrekt der Treib- bzw. Kuppelachse zuordnen. Auffällig ist, dass die Schrauben in den Federgehängen bei FKB 4i (das ist Lok FRANZBURG des DEV) und 5i wohl später ergänzt wurden - hier sind nur Niete im Bügel, die verhindern, dass die Feder seitlich verrutscht.
Bei der Treibachsfeder gehören auf die Federspannschrauben offenbar lange Hülsen; wir wissen aber nicht, ob die bei unserer Lok auch so vorhanden waren.

Der Blick auf die Achslagerkonstruktionen brachte noch überraschendes zutage.
Kuppelachse:

Treibachse: 
Die Achslagerführungen sind als Gußstücke mit integrierter Führung für die Federstütze ausgeführt. Die Führungen sind direkt an die Rahmenwangen angeschraubt. Das kann bei 4i und 5i nicht so gewesen sein, weil die Wasserkästen bei beiden Loks fast bis an die Achsausschnitte heranreichen, sodass dort kein Platz für diese Art Achslagerführung ist. Beim Spreewälder Schneepflug ist da tatsächlich mehr Platz, und die Wasserkastenwände sind oberhalb der Achslagerführungen verkröpft, sodass das Volumen der Wasserkästen beim Schneepflug geringer sein muss. Auf jeden Fall laufen aber die Achsgabelstege gerade unter den Achslagern durch und sind nicht so merkwürdig verkröpft wie beim derzeitigen Zustand von 4i und 5i.
Eventuell muß man berücksichtigen, daß die Franzburger "i"-Lokomotiven zu den ersten ihrer Bauart gehören, während die Insterburger Lok eher zu den letzten Exemplaren gehört.
24. Oktober 2026: Knotenbleche FKB 5i
Für das instandgesetzte Winkelprofil wurden noch zwei Knotenbleche angefertigt.


Systematisch wird der Rahmen nach Rissen abgesucht. Deshalb sind auf Bildern an diversen Stellen die pinkfarbenen Spuren der Farbeindringprüfung zu sehen.
23. Oktober 2023: Fußboden Kehdinger O-Wagen KKB 54
Die Fertigung, Anpassungsarbeiten, der erste Anstrich und die Montage der Fußbodenbretter am KKB 54 sind abgeschlossen. Um die Bretter gerade einbauen zu können, waren etwas Fräsarbeiten an der Unterseite nötig, da die Innenträger etwas höher als die Rahmenlängsträger liegen. Nach dem waagerechten Ausrichten des Rahmens und der Fußbodenmontage wurden die Oberkanten der Rungen auf eine Höhe gebracht und die unteren Enden so angepasst, daß die fertigen Wandelemente dann auch herausnehmbar werden.


Im Hintergrund zu sehen: Der Wagenkasten vom MKB F4 mit eingebauten Schiebetüren. Im November wird der Wagen in eine andere Halle umziehen, wo dann Drehgstelle, Zug- und Stoßvorrichtung und Bremsanlage eingebaut werden.
22. Oktober 2026: Radsätze und Achslager FKB 5i
Auch der zweite Radsatz der 5i wird reprofiliert.

Noch mehr Arbeit ist in die Achslager, Zapfen und Gegenkurbeln zu stecken.


21. Oktober 2026: Bearbeitung neue Zylinder FKB 5i (4)
Ein Beispiel, warum eine gute Werkstatt bei der Aufarbeitung von Dampfloks mitdenken muss: Die im Bild markierten Bohrungen für die Befestigung der Schieberschubstange sind nicht bemaßt. Es ist sinnvoll, die noch in Hüinghausen liegenden Teile beim nächsten Besuch mitzubringen und dann anzubauen, damit sie dann in der gleichen Aufspannung gebohrt werden können und alles fluchtet.

Simon, der Bohrwerksdreher in Zamberk, konzentriert bei der Arbeit.

Nach dem präzisen Ausrichten kann sich die Bohrstange vorarbeiten.

20. Oktober 2026: Bearbeitung neue Zylinder FKB 5i (3)
Ganz aktuelle Bilder aus Žamberk: Die Anlageflächen für den vorderen Zylinderdeckel sind bearbeitet und auch die Gewindebohrungen für die Stiftschrauben sind eingebracht. Und auf der Unterseite sind die Gewinde für die Zylinderentwässerungshähne fertig.

Ein Blick in die Zylinderbohrung. Der Bohrungsdurchmesser ist gut abzulesen.

18. Oktober 2026: Vorrichtung zum Ausnieten am Rahmen FKB 5i
Ein L-Profil an einem der Umlaufträger war auszunieten. Hierzu wurde ein Stützrohradapter für den pneumatischen Gegenhalter angefertigt, um das labile Blech beim Ausnieten abzustützen.



Die angefertigte Vorrichtung werden wir beim Nieten des Rahmens wieder gut gebrauchen können.
17. Oktober 2026: Instandsetzung Winkelprofil am Rahmen FKB 5i (2)
Nach der Paßprobe (siehe Tagebuch vom 13. Oktober) wurde der Winkelrahmen geheftet und nach dem Losschrauben miteinander verschweißt. Wichtig ist das Grundieren der Rückseite damit es später zu keiner Spaltkorrosion kommt.

Der neue Winkelrahmen ist an den alten Profile angeschweißt.

16. Oktober 2026: Bearbeitung neue Zylinder FKB 5i (2)
Beim ersten neuen Gusszylinderblock wurde mit dem Ausspindeln der Zylinderbohrung begonnen.

Neben allen Zeichnungen und CAD-Modellen hilft zum Messen und Vergleichen der aufgeschnitte alte Zylinder. Hier ist auch gut die nach einem Riss im Block eingesetze Laufbuchse zu erkennen.

13. Oktober 2026: Instandsetzung Winkelprofil Rahmen FKB 5i (1)
Ein Verstärkungswinkel unten am Rahmen der 5i war instandzusetzen. Dazu wurden zunächst mal die hinteren Arbeitsböcke und die Nietköpfe weg getrennt, die Niete herausgeschlagen und an zwei Stellen das Profil durchgeschnitten.

Im herausgetrennten Winkelprofil wurden mehere Risse gefunden und die angenieteten Bleche sind auch lose gewesen - also blieb nur die Neuanfertigung.

Hierzu wurden Stücke aus einem neuen Winkelprofil herausgeschnitten, auf Gehrung geschnitten und gefräst.

12. Oktober 2026: Nietarbeiten am Rahmen GbKB 537
Beim diesjährigen IG-Wagentreffen wurde gestern der Arbeitsstand am G-Wagen GbKB 537 besichtigt. Der Rahmen hängt momentan in der Drehvorrichtung. Er kann so für die Nietarbeiten immer in eine optimale Arbeitsposition gedreht werden.

Die Aufnahme für die Druckfeder in der Zugstange

Die alten Längsträger wurden einstweilen verwahrt. Allerdings waren sie nicht nur stark korrodiert, sondern auch tordiert. Würde man sie wieder gerade richten, wären die gegenüberliegenden Bohrungen sicherlich nicht mehr fluchtend. 
11. Oktober 2026: Umfangsbearbeitung Radsätze FKB 5i
Bei den Radsätzen der FKB 5i werden die Radreifen überdreht. Es muss nicht viel abgenommen werden. Primär wird die Flachstelle beseitigt, die durch Korrsion zwischen Radsatz und Schienen bei ihrer Abstellung als Denkmal bei LGB in Nürnberg entstanden war.


10. Oktober 2026: Rückseite erster Zylinder FKB 5i bearbeitet
Die Rückseite des Zylinders als Bezugsfläche für die Folgeschritte ist bearbeitet. Auch alle Bohrungen für die Paßschrauben zur Befestigung an den Rahmen sind vorgebohrt.


8. Oktober 2026: Die neuen Zylinder der FKB 5i sind auf dem Bohrwerk (1)
In Žamberk ist heute der erste Zylinderrohling auf das Bohrwerk gekommen. Zur Bearbeitung muss einiges programmiert werden. Und Gehirnschmalz in das Aufspannen, Messen und die Bearbeitungsreihenfolge gesteckt werden.


6. Oktober 2026: Richten eines verbogenen Querträgers FKB 5i
Schritt für Schritt arbeiten sich die Kollegen am Rahmen der 5i weiter. Auf der rechten Seite ist ein Querträger verbogen und muss gerichtet werden.



5. Oktober 2026: Rechtes Tragblech Umlauf FKB 5i
Ein fehlerhaft positioniertes und angenietetes Tragblech für das rechte Umlaufblech war zu korrigeren. Hierzu mussten die Niete abgeschliffen und ausgestemmt werden. Das Winkelprofil war stark abgezehrt und wurde durch einen neuen Winkel ersetzt. Die nicht mehr passenden Bohrungen im Ausleger wurden in bewährter Weise verschlossen und neue Löcher gebohrt. Vor Montage wurden natürlich auch die rahmenseitgen Kontaktflächen geschliffen, entfettet und grundiert.







3. Oktober 2026: Vordere Pufferbohle FKB 5i (3)
Das obere Winkelprofil war nicht mehr sinnvoll zu retten. Eines neues Profil wurde deshalb auf Länge gesägt, gebohrt und an die Pufferbohle angeschraubt.

Bei den äußeren Knotenblechen stimmen die Löcher nicht hinreichend mit dem Bohrungen im Rahmen überein. Nach bewährter Weise gilt es also (ich habe aufgehört zu zählen.....): Stopfen drehen, einschweißen und verputzen.

2. Oktober 2026: Nachrichtarbeiten an der hinteren Pufferbohle FKB 5i
Nach dem Anschrauben wurde die Pufferbohle vermessen, günstigste Richtpunkte bestimmt und angezeichnet.

Ein störender Niet musste abgeschliffen und ausgestemmt werden.

Das Profil wurde soweit möglich flammgerichtet, die Pufferbohle wieder abgebaut und solange mit Werkstattpresse feingerichtet, bis im montierten Zustand das bestmögliches Ergebnis erreicht wurde.

Die nach Schweiß- und Beischleifarbeiten wieder montierte und lackierte Pufferbohle.

Die von Blattrost befreiten Spaltbereiche wurden mit Owatrol behandelt und mit Rostschutzfarbe gefüllt.

1. Oktober 2026: MKB F4 - der schönste Sitzplatz im Zug...
... so lange es nicht regnet oder der Wind ungünstig steht und der Heizer frisch aufwirft!

Wie auf dem Bild zu sehen ist, sind die hochliegende Bremserbühne mit Sitz, Geländer und Trittstufen am MKB F4 montiert. Ebenso sind die Stahlprofile an der Dachunterkante, die Eckprofile im Türbereich und die Zugstangen eingebaut. Die beiden Schiebetüren sind verbrettert, zwischengeschliffen und fertig gestrichen. Die Fensterteile und die Beschläge für die Schiebetüren sind gestrahlt und sollen diese Woche noch fertig grundiert und lackiert werden. Wenn das klappt, werden nächste Woche die Schiebetüren komplettiert und eingehängt.

29. September 2026: Zylinderentwässerungen M.M.E. 4 (2)
Am 25. September haben wir bei EWK die nächsten Schritte bei der M.M.E. 4 besprochen. An der Lok selbst konnten immerhin kleine Fortschritte an der Zylinderentwässerung notiert werden.

Ebenso wurden die Rohlinge der Bremshängeeisen angeliefert. 
