8. September 2026: Kehdinger O-Wagen KKB 54 auf dem Weg zum Tischler
Der Rahmen des KKB 54 war in einem guten Zustand, wodurch viel Orginalsubstanz erhalten blieb. Neu musste der Zugfederkasten angeferitgt werden. Die angehängten Bilder zeigen Zwischenschritte bei der Nietmontage und die Adaption des neuen Zugfederkasten an die originalen Rahmenteile. Die Bohrungen dazu wurden einzeln vom Rahmen abgenommen, so daß der Zugfederkasten mittig, winklig und fluchtend zur Längsachse sitzt. Der passt auch nur an diesen Rahmen :-))


Zurecht stolz ist der Wagenbauer auf die Klammern der Eckrunden. Unter der Prämisse des originalen Substanzerhaltes erfolgte die Neufertigung als komplettes Biegeteil statt einer Biege/Schweissteil-Konstrukion. Ohne entsprechendes Gesenk braucht's schon eine ordentliche Biegepresse - der optische Eindruck überzeugt.

Zu guter Letzt Lackiervorbereitung / Schleifen / Grundbeschichten und Deckbeschichtung in RAL9005. Auch hierbei ist die Drehvorrichtung für den Rahmen eine große Arbeitserleichterung.


Morgen geht der Rahmen für die Holzarbeiten zum Tischler.

4. September 2026: Vorderteil Rahmen FKB 5i (3)
Das ist der letzten Woche angefertigte Winkelprofil wurde grundiert und angebaut, ...

.. um sich dann weiter nach vorne in Richtung Pufferbohle vorzuarbeiten. Das neue Querblech wurde in der Länge angepaßt und Löcher markiert und gebohrt. Kunstvoll wurde dann das vordere Winkelprofil angefertigt.


Kolben, Schieder und Kleinteile der Zylinder der 5i sind auf dem Weg nach Zamberk. Hinter der Palette ist Arbeitsvorrat für die Werkstatt in Hüinghausen - das Füherhaus-Oberteil der 5i - zu sehen.

3. September 2026: Neubau Kohlenkästen FKB 5i
Die neuen Kohlenkästen der 5i werden nach Vulcan-Werkszeichnung wieder als Nietkonstruktion entstehen. Hierzu sind Eckradien-Profilstücke für die Trägerkonstruktion der Kohlenkästen anzufertigen. Das Biegen der dickwandigen L-Profile mit engen Radien ist schwierig bzw. das Richten und Beseitigen von Zipfeln aufwändig. Wir sind einen anderen Weg gegangen: Vor- und Fertigdrehen der benötigten Profilkonturen der 30 x 30 x 5 mm-Profile aus einer Ronde auf der Drehbank. Hier musste ein Radienstahl zum Andrehen des Inneneckenradius der 30 x 30 x 5 mm-Profile geschliffen werden. Das ausgestochene "Restmaterial" wurde für eine spätere Verwendung wieder eingelaget.


Heraussägen und Beiarbeiten passender Ecksegmente waren aus den Profilringen noch Herauszusägen und beizubearbeiten. Das sieht dann wie ein perfekt auf Radius gebogenes L-Profil aus.


Hier das Bodenblech des rechten Kohlenkastens....

... und mit dem aufgelegten Eckprofil - passt perfekt!

2. September 2026: Radsatzbearbeitung FKB 5i gestartet
Gestern wurde mit in Zamberk mit der Bearbeitung der Radsätze begonnen. Die Zapfen sind ausgepresst und der Radsatz ist zum Vermessen auf dem Tisch des großen Bohrwerks ausgerichtet. Oben am Radsatz sind noch die Korrosionsspuren an der Kontaktfläche Radsatz / Schienen aus der Denkmalszeit der Lok zu erkennen.

Die Zapfenlöcher werden direkt auf dem Bohrwerk nachgebohrt, dieses hier war 0,4 mm daneben.

Der zur weiteren Untersuchung gestrahlte Radsatz.

Deutlich sind an diesem Achslagergehäuse nach der Bearbeitung mit der Drahtbürste die Korrosionsschäden zu erkennen. Der Zustand der anderen Achslagergehäuse ist jedoch wesentlich besser.

1. September 2026: Überzählige Bohrungen in Profilen FKB 5i
Die - hoffentlich letzen - überzähligen Bohrungen am Lokrahmen wurden identifiziert und verschlossen: Die Bohrungen werden jeweils auf nächstgrößeren Durchmesser entsprechend kreisrund ausgebohrt und jeweils passende Verschlusstopfen zum Einschweißen angefertigt. Dann sind die Stopfen auf der Oberseite zu verschweißen und plan zu beischleiffen / überfeilen und, wo erforderlich, die Stopfen noch von der Unterseite "Überkopf" zu verschweißen.




31. August 2026: Vorderteil Rahmen FKB 5i (2)
Nach dem Anschrauben des neuen L-Profils wurden die Löcher übertragen und in die neue Vorderwand des Wasserkastens gebohrt, ...

... danach das Profil wieder abgeschraubt und mit zwei weiteren kurzen L-Profilen grob auf Gehrung gesägt und anschließend auf der Fräsmaschine nachbearbeitet.

Nach dem Verschweißen der Profile wird alles wieder angebaut und die Löcher seitlich auf den Profilen übertragen. Danach wurde wieder alles ausgebaut und weitere Bohrungen angerissen und gebohrt.


30. August 2026: Radsätze und neue Zylinder für FKB 5i
Gestern waren wir in Zamberk, um die Aufarbeitung der Radsätze unserer Dampflok 5i durchzusprechen. Die Radreifen werden einmal überdreht und die Achslagergleitfläche durch Aufspritzen wieder auf Urmaß gebracht. Treib- und Kuppelzapfen sind bis auf Grenzmaß abgefahren und werden erneuert. Sofern beim Schallen keine anderen Schäden festgestellt werden, sollen die Radsätze bis Ende November fertig sein.

Die Achslager erhalten neue Gleitplattenrohlinge. Eine Endbearbeitung kann erst stattfinden, wenn am Rahmen neue Achslagerführungen angeschraubt sind und der Rahmen vermessen wurde. Etwas mehr Arbeit bringt ein Achslager (hinten im Bild), bei dem während der Abstellung als Denkmallok Material wegkorrodiert ist.

Parallel zu den Radsätzen werden die neuen Zylinderblöcke der 5i mechanisch bearbeitet. Hier wurde intensiv am CAD-Modell die Bearbeitung durchgesprochen und die Werkzeichnungen der Lok studiert - alle benötigten Urmaße haben wir gefunden. Schnellstmöglich werden die Kolben, Schieber und alle vorhandenen Anbauteile der Altzylinder nach Zamberk geschickt.
27. August 2026: Das Dach vom Güterwagen MKB F4 ist fertig!
Wir haben fleißig Deckenmasse verstrichen und Sand gestreut:

Vorne: Zustand nach dem Auftragen der zweiten Schicht Deckenmasse nach einwöchigem Trocknen; Mitte: Nach Auftrag der zweiten Schicht Deckenmasse; hinten: nach Einstreuen des Sandes. Nachdem wir beim Dach der Rur Spielsand verwendet haben, der zuvor getrocknet werden musste, kam jetzt Filtersand mit 0,4 bis 0,8 mm Korngröße zum Einsatz, welche den Vorzug hat, getrocknet in den Handel zu kommen. Wir haben ca 70 kg Sand aufgestreut, von dem sich sicherlich eine gewisse Menge nach dem Durchtrocknen abfegen und für das nächste Dach einlagern lässt.

Auch wenn der Farbton demjenigen der Schutz-Pappen, die an den Seitenwänden angebracht sind, ähnelt, versichert Thomas, dass das Dach nicht von Pappe ist 😇

Wer wissen möchte, was wir da (in flüssiger Form als Leinöl bzw Leinölfirnis und in fester Form als Leinengewebe) verarbeitet haben:

22. August 2026: Vorderteil Rahmen FKB 5i (1)
Nach Instandsetzung des rechten Bleches wurden in das neue Winkelprofil Bohrungen zum Festschrauben an das Seitenblech gesetzt. Die Bohrungen im Profil für die Pufferbohle fehlen noch. Weiter geht es mit der der neuen Vorderwand des Rahmentanks. Hier wird ein querliegendes Winkelprofil erneuert. Nach dem Ablängen des neuen Profils auf die richtige Länge und das Ausrichten sind auch Löcher zu bohren. Momentan werden Belche und Profile im Vorderbereich nur verschraubt. Vernietet wird der Vorderwand des Rahmenkastens erst später nachdem die neuen Zylinder angeschraubt sind. Bei der Montage durch das Mannloch in den Rahmenwasserkasten zu klettern würde wenig Spaß machen; mit demontierer Vorderwand ist das deutlich einfacher und angenehmer.


20. August 2026: Entrosten Rahmen FKB 5i
"Der Rahmen wurde komplett gesandstrahlt und grundiert und ist jetzt rostfrei". Das hat der Eine oder Andere bei seinem Fahrzeug vielleicht auch schon gehört. Was bei solchen Aussagen häufig fehlt ist der Nachsatz "an den Stellen, die man sieht und wo man rankommt". Gerade aber an Stellen, wo Bleche und Profile zusammenstoßen, gibt es Rostnester, die Hauptuntersuchungen und durchgeführte Aufarbeitungen unbehandelt überstanden haben. So auch an unserer 5i. Hier eine kleine Auswahl: Kontaktfächen an der hinteren Pufferbohle...



oder diese Anbau-/Kontaktflächen am Lokrahmen und Umlaufträger.



Unterm Strich gad es dann doch wesentlich mehr Arbeit mit Nadelhammer und Drahtbürste als geplant. Zumindest bleibt die Hoffnung, dass wir mit dem gründlichen Korrosionsschutz auch an den verborgenenen Stellen jetzt für die nächsten 130 Jahre erst mal Ruhe haben.
19. August 2026: Wassereinlaufrohre Rahmenwassertank FKB 5i
Die Dichtflächen der beiden Wassereinlaufrohre und ihre Kontaktflächen am Lokrahmen waren korrodiert. Folglich wurden auch hier die Dichtflächen gründlich entrostet, enfettet und zweimal mit Rostschutzmennige grundiert.


18. August 2026: Probemontage Wurfhebelbremse FKB 5i
Der Bremswellenhebelarm wurde entgratet, entzundert, entfettet, mit Rostschutzfarbe grundiert und angebaut. Der Verbindungsbolzen Bremswelle mit Handbremshebel-Anzugstange wurde neu angefertigt und nach dessen Montage die weiteren Teile der Wurfhebelbremse herausgesucht und gesichtet.




17. August 2026: Stahlarbeiten an der FKB 5i
Am vorderen Ausleger zur Befestigung der Pufferbohle ging es nach dem Verschleifen und Grundieren des ausgebesserten Blechs auf der anderen Seite weiter. Zunächst wurden die Nieten entfernt und das abgezehrte Blechstück herausgetrennt. Danach das vordere Winkelprofil vom Rahmen getrennt und ein neues Winkelprofil vorbereitet und am Rahmen angeschraubt.



16. August 2026: Segeltucheindeckung MKB F4 - Vergleich mit historischem Material
Hier ein Bild zur Segeltuchbespannung am Dach des WR6ü pr.11 im Fundzustand. Dieser brannte zwar vor einigen Jahren leider durch Brandstiftung aus; ein Stück der alten Segeltuchbespannung bleib aber erhalten. An den alten Leinwänden haften auch noch die Anstriche, z.T. ist in denen Holzmaserung zu erkennen.

Hier ein Leinwandmuster der 950g-Leinwand von Kremer Pigmente, die wir am MKB F4 verwendet haben, mit der alten Original-Leinwand - das stimmt gut überein. Ein kleiner Unterschied ist, dass das aktuelle Tuch einkettig ist, das alte Tuch hingegen wohl zweikettig war (ich hoffe, ich habe die richtige Begrifflichkeit verwendet).

13. August 2026: Dachdeckerarbeiten am MKB F4
Unlängst erfolgte ein Besuch in Ilmenau, um mit den Dachdeckerarbeiten am GG 4 zu beginnen.
Nach Ermittlung der exakten Länge für eine Dachbahn ging es los mit dem Zuschneiden der Leinwand:
Zur Überprüfung Auflegen der ersten Bahn:

Abwiegen der Zutaten für die Deckenmasse: 
Am Dienstagnachmittag waren bereits 2 Bahnen mittels Deckenmasse aufgebracht, nachdem die Tischler in Windeseile ein ausreichend hohes Gerüst für die Arbeiten organisiert hatte - herzlichen Dank dafür! Das Bild zeigt den Zustand nach dem Verkleben der dritten Bahn am Mittwochvormittag. 
Die Elinwandbahnen wurden mit einem Holzklotz aufgebügelt:

Am Mittwochnachmittag waren alle Bahnen verklebt: 
Wir geben der Deckenmasse jetzt eine Woche zum Trocknen. Am kommenden Mittwoch wird die zweite von voraussichtlich insgesamt 3 Schichten Deckenmasse aufgetragen. 
Anschließend gab es noch eine interessante Entdeckung. Der Kollege von Stahlbau hat sich die Geschichte auch mal angesehen und brachte ein Stück historische Leinwand von einem sechsachsigen Schlafwagen mit, der gerade in Gotha versandfertig zum hist. Eisenbahnpark Niederrhein gemacht wird, mitgebracht. Hinsichtlich der Webart sowie der Anzahl der Kett- und Schußfäden gibt es kaum Abweichungen zu der von uns ausgewählten Leinwand. Man muss auch mal Glück haben ... 😉
9. August 2026: Dampflok RUR im Modell
Die im Jahr 2025 wieder in Betrieb genommene Dampflok RUR inspirierte Modellbauer Peter Thonfeld zu gleich mehreren Umsetzungen in Maßstab 1:22,5 (Spur G) und 1:160 (Spur N). Auch die Zierlinien sind gut gelungen.


Der Einsatz der RUR auf einer dänischen Kleinbahn mit Wagen 119 der SVG verlangt etwas Phantasie - der Wagen paßt aber hundertprozentig zur Lok!

8. August 2026: Blecharbeiten am Rahmen FKB 5i
Bei der 5i muss ein falsch eingesetztes Blech augetauscht werden. Hierzu wird ein 8 mm dickes Blech auf die benötigte Stärke von 7 mm heruntergefräst und passend gebohrt.



7. August 2026: Richten Bremswellenhebel für Wurfhebelbremse
Nach Verlegen der Bremswelle in die ursprüngliche Lage hat der Bremswellen-Hebel für die Wurfhebelbremse nicht mehr mit dem Durchbruch im Bodenblech bzw. der Zugstange am Wurfhebel gefluchtet. Da half nur ein Warmumformen des Bremswellenhebelarmes mit mehrfachem Erhitzen, bis die korrekte Form erreicht war.



6. August 2026: Bremswelle FKB 5i
Zwei Axialspiel-Ausgleichsscheiben für die Bremswellenzapfen wurden zur Reduzierung des vorhandenen Axialspiels um ca. 17 mm gefertigt und die Bünde und Passfederstirnflächen an den Bremswellenlagerzapfen nachgearbeitet, bis ein brauchbare Plananlage vorlag. Nach Montage und Anziehen aller Passschrauben ist die Bremswelle zwar von Hand drehbar, fällt aber noch nicht in jeder Position durch das Eigengewicht des Hebelarms. Deshalb das Lagerspiel um etwa ø 0,15mm - ø 0,2mm vergrößert und auch Axialspiel linksseitig ebenfalls leicht vergrößert, die Ausgleichsscheibe entsprechend nachgearbeitet und beide Bremswellenaufnahmen zwecks Erhöhung des Lagerspiels um jeweils ø0,2mm nachgespindelt. Nach Testmontage und Anziehen aller Passschrauben ist die Bremswelle nun sehr leicht von Hand drehbar und fällt durch das Eigengewicht des Hebelarms herab. -> ok!



4. August 2026: 1 Jahr Betrieb mit der RUR / zusätzlicher Einsatz beim DEV
Wir sind jetzt fast 1 Jahr mit der RUR unterwegs sind und haben die Übergabebuch-Einträge ausgewertet: Mit Stichtag heute hat die Lok an insgesamt 32 Einsatztagen 971 km zurückgelegt, das sind im Schnitt 30 km pro Einsatztag. Dazu kommt noch ein Tag Rangieren in Bruchhausen-Vilsen (die Lok war warm für das Einstellen des linken Sicherheitsventils; da an diesem Tag keine Zugfahrt geleistet wurde, taucht dieser Einsatztag in der Statistik nicht auf). Die 1000-km-Marke werden wir beim historischen Wochenende beim DEV knacken.
Die Lok war 4 Tage bei der MME mit 126 km (Tagesleistung 31,5 km) , 12 Tage bei der IHS mit 316 km (Tagesleistung 26 km), 6 Tage im Brohltal mit 212 km (Tagesleistung 35 km), im Härtsfeld 4 Tage mit 157 km (Tagesleistung 39 km) und beim DEV mit bisher 6 Tagen und 160 km (Tagesleistung 27 km) im Einsatz. Die 500-km-Marke wurde am 6. Juni im Brohltal überschritten. In Summe haben 10 Lokführer und Heizer (ohne Mitarbeiter in Ausbildung) Dienst auf der RUR geleistet.
Am Abend des 2. August hatten wir eine Lastprobefahrt von Bruchhausen-Vilsen nach Heiligenberg mit 6 Personenwagen (4 Vierachser und 2 Zweiachser) mit einer Tonnage von 56 Tonnen. Die RUR hat die 1450 m lange 1:50-Steigung im Vilser Holz gut gemeistert, allerdings gab es bei dieser Last einen beträchtlichen Funkenflug. Wir überlegen, wie wir den Funkenfänger verbessern können. Der Zug war vakuumgebremst und es war möglich, 50 bis 52 cm Vakuum aufrechtzuerhalten, sofern der Kesseldruck 9 bar oder mehr betrug.

Als Planänderung soll die RUR jetzt noch bis Mitte September in Bruchhausen-Vilsen bleiben und am 12. / 13. Septembern beim Historischen Wochenende (Motto "Kleinbahn zur Kaiserzeit") fahren. Details zum Fahrplan, Organisation Lokpersonal, Zuggarnitur u.ä. sind noch in Abstimmung - die Idee ist erst spontan während der Jubiläumswoche entstanden.
Das Bild unten zeigt die Arbeiten zur neuen Einstellung der Sicherheitsventile durch den Kessselprüfer.

3. August 2026: Kleinbaan-T-Shirts
Was gehört zu einer richtigen Tournee? Richtig, ein Tour-T-Shirt! Mit unserer Dampflok RUR sind wir ja derzeit auf Tour und haben dafür ein T-Shirt aufgelegt.
Vorderseitig gibt es die Lok RUR zu sehen, rückseitig die Tourstationen.

Nach der Veranstaltung in Bruchhausen-Vilsen sind noch ein paar Exemplare für unsere Freunde zum Preis von 20,- € (zzgl. 2,- € Porto je Sendung) verfügbar.
Noch verfügbare Größen: Herren: XL (1) / XXL (1)
Damen: L (1)
Bestellung ist
Neuauflage natürlich nicht ausgeschlossen...
2. August 2026: Abdeckbleche Schiebetüren MKB F4
Die Laufschienen samt Halterungen sind lackiert und angebracht und die Schiebetüren laufen leichtgängig. Die Abdeckbleche für die Schiebetüren inkl. Füllstücke sind so konzipiert, daß sie nach der Eindeckung des Daches eingebaut werden können.

Die Zugstangen im Inneren sind eingepasst und der Wagen ist von innen bis auf die Montage der Fenster fertig.

Die Einzelteile zur Fensterfertigung sind alle beschafft und zum Teil schon bearbeitet (Teile für die Verriegelungen haben wir aus Kostengründen und zwecks späteren Bedarfs gleich für 20 Stück fertigen lassen).

1. August 2026: Briefpostbeförderung mit dem BK 38
Beim Aufrüsten des Zuges in Bruchhausen Vilsen hatte ein Kollege das passende Einsteckschild "Briefeinwurf" von der Interessengemeinschaft Deutsche Bundespost e.V. dabei. Kurzerhand haben wir die Briefkästen geöffnet und der Wagen einen Postsack in den Wagen gelegt. Mal schauen, wieviel Postkarten heute die Ehre hatten, mit der Bahnpost befördert zu werden...


Nachtrag: Die schöne Cachet-Stempelung überzeugte die Deutsche Post wohl so sehr, daß sie es vergaß, die Briefmarke noch mit dem Tagesstempel der Einlieferungsstelle zu versehen. Diese Karte lief so bis zum Empfänger durch; auch die übliche Federstrichentwertung oder die Stempelung mit dem Vermerk "nachträglich entwertet" ist unterblieben. Dennoch ist dieser Beleg mit BK 38 befördert worden.

31. Juli 2026: Vorbereitende Dachdeckerarbeiten MKB F4
Das Dach von unserem Weyer GG ist fertig montiert, passend zugeschnitten, grundiert, geölt und somit fertig zum eindecken. Das Leinentuch wird im Laufe der nächsten 2-3 Wochen aufgebracht und gestrichen / besandet.



30. Juli 2026: Lok RUR in artgerechter Haltung
Nach Wartungsarbeiten ist die Kleinbaan Seite endlich wieder online.
Seite letzter Woche ist die RUR bei DEV in Bruchhausen-Vilsen im Einsatz. Wieviel Jahre ist es wohl her, dass zwei Kastenloks von Henschel neben- oder hintereinander im Einsatz waren? Hier die RUR neben der DEV Lok 3 (vormals "Plettenberg").

Und wenn nachts 4 Loks mit Ruhefeuer unter Dampf vor dem Lokschuppen stehen ist auch ein Erlebnis (auch wenn hier RUR, 3 und Spreewald nur mit Weitwinkel aufzunehmen waren. Die Hoya versteckt sich hinter der RUR).
Da unser Kesselsachverständige auch in Bruchhausen-Vilsen war, wurde gestern die Gelegenheit genutzt, das linke Kesselsicherheitsventil auf 14 bar einzustellen - bisher hatte es begonnen bei 12,5 abzublasen.

Weil die RUR gestern damit auch unter Dampf war, haben wir sie - außerplanmäßig an Sondergast - in die Sonderveranstalung "Übergabeverkehr Normalspur und Schmalspur" als dritte Dampflok neben der 3 vom DEV und der 86 1744 der Press eingeflochten. Hier bei einer Aufgabe, für die die Lok gebaut wurde und womit sie jahrzehntelang ihr Geld verdient hat: RUR beim Aufschemeln eines Normalspurgüterwagens auf einen Rollwagen. Im Hintergrund ist am anderen Ende des Güterzuges die Lok 3 zu erkennen.

