12. März 2026: Probemontage Bühne, Trittbretter und Bremsgestänge SKB 143
Ganz aktuelle Bilder von der Probemontage am SKB 143 heute aus Ilmenau: Die Trittbretthalter sind mit 40er Stahlkugeln getrommelt, um die Oberfläche dem originalen Fahrgestell anzunähern. Die Bohrungen für die Trittbretter machen die Tischler nach Aufmass.


Die Bremserbühne ist schraubgeheftet. Sie wird anschliessend genietet, wieder abgenommen, gestrahlt, lackiert und wieder montiert.

Die Bremse ist an der ersten Achse geheftet. Zeitgleich hat der Stahlbauer die genaue Länge der Stangen ermittelt und wird die Bremsenteile nochmal zum Strahlen und Lackieren abbauen. Zur Endmontage der mechanischen Bremse bauen wir auch die Blattfedern ein. Unter Zuhilfenahme eines Spanngurtes bremst der SKB143 momentan mit eigener Bremse.




11. März 2026: Tritthalter GbKB 537 und SKB 143
Für unsere beiden G-Wagen waren noch Halter für die Trittbretter anzufertigen.



Probemontage am GbKB 537:

Passt! Jetzt werden noch am unteren Ende die die Auflagen für die Bretter angefügt.


10. März 2026: Instandsetzung Handbremse SKB 143
Für unseren G-Wagen SKB 143 wurde die Gewindespindel der Handbremse geradegerichtet und das Trapezgewinde nachgearbeitet. Auch die Bremsspindelmutter wurde überholt.



8. März 2026: Bleche für Kohlenkästen FKB 5i
Die neuen Bleche für die Kohlenkästen der FKB 5i sind eingetroffen. Ein Erleichterung gebenüber dem Lokomotivbau vor 130 Jahren: Die Bleche sind nicht nur fertig vorgebogen, sondern auch die Löcher für die Niete sind gelasert. Hierdurch entfällt das mühselige Ausmessen und Anzeichnen - mit dem Blech als "Bohrschablone" können die Winkelprofile vom Kohlenkasten wesentlich schneller gebohrt werden und alle Niete sitzen an der richtigen Stelle.

7. März 2026: Zierlinien Triebwerksverkleidung RUR
Nachdem die Seitenklappen fertig liniert sind, wurden sie wieder an der RUR angebaut.



6. März 2026: Recherchen zu Details an Fahrzeugen der Hirzbergbahn
Im Rahmen der Aufarbeitung des Mindener GGw F4 hat unsere Ilmenauer Tischlerei ein paar Nachforschungen angestellt und dabei das Museum der Kollegen der Hirzbergbahn in Georgenthal besucht. An dieser Stelle unseren Dank dorthin, den Besuch außerhalb der Öffnungszeiten kurzfristig zu ermöglichen!
Es wurden zugleich Maße und Bauformen der früher bei bedeckten Wagenkästen üblichen Spannstangen aufgenommen, mit denen die Wagenstirnwände zur Mitte hin verspannt wurden. Charakteristisch dafür sind die an den Wagenenden stirnseitig herausragenden Verschraubungen bei Wagen der Waggonfabrik Wismar. Bei den GG der Wagenfabrik Weyer gab nach Fabrik- und Einsatzfotos solche außenliegenden Muttern nicht - also muss die Konstruktion hier anders sein. Die Suche geht weiter.

Im Wageninneren laufen diese Spannstangen zumeist in Form von Flacheisen schräg über die Seitenwände und sind neben den Seitentüren zum Boden hin verankert.


Aufgenommen wurden diese baulichen Details am Wagen ERFURT 241, der einst auf den thüringischen Meterspurbahnen unterwegs war.
Ferner waren auch die Lüftungsklappen eines dort vorhandenen GGw eine genaue Betrachtung wert. Die Klappen samt Verschlüssen sind hier noch zum großen Teil im Original erhalten und können als Vorlage für Details dienen, die am F4 fehlen.


Wie diese Ergebnisse in den Aufbau des F4 einfließen werden wird im Detail noch zu entscheiden sein.
4. März 2026: Sicherheit und Arbeitssicherheit - Schiebetüren am Beispiel SKB 143
Zum sicheren Verschluß wird an der Schiebetür der Zweifingerhaken eingehängt und bedarfsweise die Tür unten mit einem Vorhängeschloss gesichert. (Für die Puristen: Man beachte die Vierkantmutter und ihre präzise Ausrichtung. Das geht nur, wenn die Handwerker ein Auge für das Detail haben und sich für das perfekte Resultat begeistern können!)


Nicht alle Hersteller hatten ihre G-Wagen mit Ablagen für den Zweifingerhaken ausgerüstet. Der Vorteil ist, daß beim Öffnen der Haken nicht nach unten schlägt und dabei unachtsame Finger treffen kann oder beim Schließen der Tür irgendwie festgehalten werden muß.

Die zweite Stellung des Zweifingerhakens erlaubt es, mit spaltweise geöffneter Tür zu rangieren und zu fahren. Dies ist besonders wichtig, falls jemand dabei im Wagen ist und bei Rangierstößen oder scharfen Bremsen die Schiebetüre nicht zuknallt und Finger oder rausgestrecke Köpfe dabei quetschen kann. Verwendet wurde diese Stellung auch bei Viehtransporten, um eine ausreichende Lüftung zu gewähren. Um das Öffnen der Türen durch mitreisende Tiere zu verhindern, hat der lange Haken einen Aufwerfschutz; ein kleiner Widerhaken, der das Öffnen nur durch Eindrücken desselben ermöglicht und ansonsten durch Schwerkraft ausgefahren bleibt.

An der Hinterseite der Türe gibt es einen gefederten Anschlag und zusätzlich einen Fanghaken, um auch die voll geöffnete Tür feststellen zu können. Selbigen hatten nicht alle G-Wagen bei Kleinbahnen.

3. März 2026: Mock-Up für Bühne und Bremsersitz SKB 143
An der Bühne vom SKB 143 werden Mock-Up-Hölzer und -Bretter angebracht, bevor es an die Stahlarbeiten für die Bühne und den Bremsersitz geht. Für die Luftklappen in den Seitenwänden gibt es jeweils eine erste kleine "Startöffung" für das Ausschneiden.

2. März 2026: Holz für 3 Güterwagen
Letzten Dienstag haben unsere Tischler 3 große "Pakete" Holz bekommen und dann fast bis Ende der Woche damit zugebracht, diese aufzutrennen, zu besäumen, parallel zu schneiden, aufzuschränken und einzulagern. Endergebnis: Wir haben jetzt für die nächsten 3 Waggons (MKB F4, KKB 54 und GbKB 537) das Material für die Wände und Türen/ Klappen beisammen.




1. März 2026: Tritte nach WAN 1514 für den MKB F4
Für unseren Weyer Güterwagen F4 waren die Tritte für den Aufstieg zum Bremsersitz nachzufertigen. Glücklicherweise gibt es im Dokumentenarchiv vom VDMT die Zeichnung DIN WAN 1514 / DIN 26514 "Tritt für Strinwände der Güterwagen", sodaß wir keine alte Fotos ausmessen und die Tritte nicht mühselig rekonstruieren mussten. Mit der zugemailten WAN Zeichnung hat der Schlosser-Partner unserer Tischler die Tritte innerhalb 1 Woche angefertigt!



27. Februar 2026: Ornamentik an der RUR (3)
Wir verstehen jetzt, warum viele Dampfloks ihre Zierlinien nach der ersten Neulackierung verloren haben. Sieht schön aus, ist aber einfach viel, viel Arbeit....Die Seitenklappen sind abgebaut und nach der Reinigung wurden die Schablonen der Viertelkreise ausrichtet, aufgeklebt und anschließend ausgemalt. Insgesamt sind jetzt schon 44 der insgesamt 72 Stück ausgemalt. Und auch die ersten geraden Zierlinien zwischen den Ornamenten wurden angebracht.




26. Februar 2026: Zugentlastung Achsgenerator BK 38
Das Oberteil vom "Zugentlastungsklemmholz" des Achsgenerators war schadhaft und wurde aus Holz neu angefertigt. Hiermit werden die Leitungen vom Generator geklemmt, um die Kabelverbindungen am Generator keinen Bewegungen auszusetzen.
25. Februar 2026: Sicherheitsventil und Pfeife RUR
An der RUR wurde das Sicherheitsventil weiter zusammen gebaut und die Federn wieder auf die vorgeschriebene Spannung geschraubt. Auch auf beiden Bildern zu erkennen (hier gab es vor ein paar Tagen eine Diskussion im Bimmelbahnforum): Das Rohr hinten am Sicherheitventil-Aufsatz und die Dachdurchführung, damit bei Auslösen des Ventils der Führerstand nicht mit Dampf geflutet wird.


Wo wir einmal von oben auf das Dach schauen: Die Dampfpfeife mit Betätigungszug.

24. Februar 2026: Regler E.K.B. 14g (2)
Der Regler der 14g wird weiter auseinander gebaut und gesäubert.



23. Februar 2026: Schiebetüren GG MKB F4
Nach der Durchsprache der Kontruktion des Bremsersitzes am 14. Februar (siehe Tagebucheintrag ) sind die Flachstähle für den Bremsersitz auch bereits gekanntet!

Die Rahmen der Schiebetüren sind im Rohzustand fertig und mit den Beschlägen (Rollenpatenten, Laufschienenführungen, etc.) zum Ausprobieren montiert. Die Laufschienen für die Schiebetüren sind mit den neuen Halterungen wieder befestigt und mit den zusätzlichen 5 mm Ausladung funktionieren die Schiebetüren jetzt auch und alles fluchtet schön. Die Rahmen der Schiebetüren sind im Rohzustand fertig und mit den Beschlägen (Rollenpatenten, Laufschienenführungen, etc.) zum Ausprobieren montiert.





22. Februar 2026: Dachklempnerarbeiten am SKB 143
Wir die bisherigen "Lenz" G-Wagen bekommt der SKB 143 eine Dacheindeckung aus Teerpappe. Am Donnerstag war der "Dachklempner" aus Coburg da und hat die Kupferblecharbeiten am SKB 143 ausgeführt. Beim MKB F4 verlassen wir diese Bauart und gehen - nach den ersten Erfahrungen bei der RUR - auf eine Dacheindeckung mit einem Leinendach über.



Die ausgelaserten Außenrahmen für die Klappfenster für den SKB 143 und den GbKB 537 sind auch fertig - da werden die Tischler nächste Woche mit den Arbeiten beginnen.

21. Februar 2026: Holzarbeiten SKB 143 abgeschlossen
Die Holzarbeiten am Aufbau vom SKB 143 sind abgeschlossen. Demnächst geht es weiter mit der Montage der Bühnengeländers und des Bremsgestänges.
20. Februar 2026: Mockup Bremsersitz GG MKB F4
Da in der Werkszeichnung der Bremsersitz fehlte und das Fabrikfoto des GG F4 einige Interpretationsfragen offen ließ, haben unsere Tischler einen Mockup zum Bremsersitz und zu den Trittstufen gebaut.
Auch die Muster der Schiebetüren sind am F4 angebaut und Fragen zu den Griffen und zum Anschlag konnten direkt am Objekt abgestimmt werden.
19. Februar 2026: 72 Viertelkreis-Schabonen für die RUR
Die letzten Eck-Ornamente der Zierlinien sind jetzt angebracht.

Weiter geht es mit dem den Viertel-Kreisen der Zierlinien - hierzu werden nicht weniger als 72 Schablonen benötigt!

16. Februar 2026: Schweißprobe Kupferfeuerkiste M.M.E. 4
Nachdem wir Zuschnitte aus dem alten und dem neuen Kupferblech beim Schweißer vorbeigebracht hatten, war das Probestück noch am gleichen Tag fertig! Auf beiden Aufnahmen oben das Stück aus der alten Feuerkisten und unten das neue Blech. Optisch sieht die Naht gut aus. Aus dem Probestück werden jetzt Probekörper ausgeschnitten und im Werkstoffprüflabor auf Zug geprüft. Wir sind gespannt auf dei Messergebnisse.


15. Februar 2026: Regler E.K.B. 14g (1)
Nach längeren Versuchen konnten wir endlich das Reglerventil der 14g auseinander bekommen. Rätsel bereitet das auf dem Reglerventil eingeschlagene Kennzeichen "MH1".




14. Februar 2026: Ornamentik an der RUR (2)
Diese Woche ging es in Hüinghausen mit den Ornamenten an der Rur weiter. Da wurde die Schablonen mit Hilfe von Klebeband ausgerichtet und aufgeklebt. Anschließend zweimal auslackiert und nach einiger Zeit die Schablone entfernt. 18 von 24 Ornamenten sind jetzt auf dem Kasten darauf lackiert.

13. Februar 2026: Ziehbandwinkel zur Befestigung Zylinderverkleidung E.K.B. 14g
Die beiden Seitenverkleidungen sind ja auf der Unterseite recht eigenartig am Zylinderblock befestigt - mittels Stiftschrauben und Ziehbandwinkeln. Die Ziehbandwinkel hat Thomas vorsichtig abmontiert und schonmal zur Wiederverwendung vorbereitet (gereinigt und entrostet). Interessanterweise sind die paarweise unterschiedlich ... offenbar sind die Teile gepreßt oder geschmiedet und vermutlich von einem Zulieferer bezogen worden, denn in 2 der 4 Sütck ist eine identische Artikelnummer eingeprägt.


12. Februar 2026: Handölpumpe für die E.K.B. 14g (4)
Eine Abdeckscheibe für die Öleinfüllöffnung war zu ergänzen. Als sparsame Kleinbahn-Werkstatt werden hierzu gebrauchte Blechstücke aus der Grabbelkiste als Rohmaterial wiederverwendet.


11. Februar 2026: DeLimon-Dampfsichtöler E.K.B. 14g und FKB 5i
2 Sätze Regulier- und Absperrspindeln für DeLimon-Schmierapparate sind fertig geworden.

