17. Januar 2026: Richtfest beim SKB 143
Nachdem der Lackierer die Säulen kurz vor Jahresende noch fertig bekommen hat, sind diese jetzt zusammen mit der Dachkonstruktion fertig montiert; ebenso die Halterungen und die Laufschienen für die Schiebetüren.


Nächste Woche fangen die Tischler an, den Fußboden einzubauen. Danach werden parallel die Wandbretter montiert und die Dachbretter gefertigt.
16. Januar 2026: Front- und Heckschürze Triebwerksverkleidung RUR (2)
Zum Anpassen der jeweiligen Verkleidungsbleche vorne links + rechts sowie hinten links + rechts mussten diese mehrfach montiert / demontiert werden, damit alle Ausschnitte und Bohrungen zu den vorhandenen Leitungen passten.
Viel Arbeit - fertig montiert fallen die Bleche, trotz fehlender Lackierung, nicht groß auf. Dazu muss man schon etwas in die Knie gehen.
14. Januar 2026: Achslageroberkästen M.M.E. 4
Gut 4 Jahre nach Beginn der Arbeiten (siehe Tagebucheintrag vom 26. Februar 2022) biegt die Aufarbeitung der Achslageroberkästen unserer Mudauer Lok bei EWK auf die Zielgerade sein. Die Achslagerschalen wurden im November 2024 mit WM80 ausgegossen und verputzt.

Nachdem sie zum Ausbohren in die Gehäuse eingepreßt wurden, stellte sich leider heraus, daß ein geeignetes Werkzeug zum Bearbeiten fehlte. Zwar hat EWK schon viele Lager mit kleinen Durchmessern bearbeitet, doch das waren stets Kuppelstangenlager, die nicht so lang sind. Diese Achslager sind aber für Ihren kleinen Durchmesser ziemlich lang, so daß die sonst bewährten Werkzeuge hier nicht ausreichten. Ein kleiner Wohlhaupter-Ausdrehkopf, der EWK mal überlassen wurde, konnte passend zum Spannen in der Bohrwerksspindel gemacht werden. Ein Halter für den Wendeplattenträger konnte gefertigt werden und konnte das erste Lager erfolgreich ausgespindelt werden.


13. Januar 2026: Unsere Jubilare in 2026
Zu Beginn eines Jahres nutzt man gerne die Gelegenheit, die in diesem Jahre anstehenden Jubilare zu erwähnen.
Die 125-jährigen Güterwagen SKB 143, GbKB 1050 und StMB 194 stammen noch aus der Blütezeit des Kleinbahnwesens. Sie gehören noch in die Entstehungszeit ihrer Ursprungsbahnen (Saatziger Kleinbahn 1895 bis 1910 und Salzwedeler Kleinbahnen 1900 bis 1902), bzw. der 1901 beginnenden Umspurung der Greifenberger Kreisbahnen, die man zunächst in 750 mm Spurweite gebaut hatte.
Die beiden offenen Wagen sind inzwischen wieder betriebsfähig, der gedeckte Wagen 143 befindet sich hingegen momentan noch in der Werkstatt in Ilmenau, könnte aber noch in diesem Jahr in den Betriebsbestand kommen. Hier ist er bei der Befundung in Gryfice zu sehen.

Einhundert Jahre alt wird der für die Borkumer Kleinbahn 1926 gebaute Personenwagen BKB 52. Damit fällt er in eine Phase, in der nur sehr wenige Schmalspurbahnen neue Fahrzeuge orderten. Die Borkumer Kleinbahn erlebte in den 1920er-Jahren jedoch eine Blütezeit des Tourismus und erweiterte dafür ihren Fahrzeugpark. Nachdem die vorherige Lieferfirma Düsseldorfer Waggonbau jedoch keine Schmalspurwagen mehr anbot, ließ man im naheliegenden Oldenburg nach gleichen Plänen Fahrzeuge nachbauen - mit geringfügigen Änderungen. Bei Kleinbaan steht der Wagen noch auf der Warteliste für die Werkstatt, und steht im Lager.

11. Januar 2026: Funkenfänger RUR einbaufertig
Nach dem abschließenden Kürzen überstehender Schrauben und dem Entgraten ist der überarbeite Funkfänger jetzt wieder bereit für den Einbau und den ersten Einsatz.
10. Januar 2026: Start ins neue Jahr
Nach der Urlaubszeit haben in der letzten Woche die ersten Werkstätten und Aktiven bei Kleinbaan letzte Woche wieder mit der Arbeit begonnen. Mit der Planung der Einsätze der RUR - wir werden voraussichtlich auf über 20 Einsatztage an 4-6 unterschiedlichen Einsatzorten kommen - kommt hier ein Arbeitspaket auf uns zu, dass wir so in den letzten Jahren nicht hatten: Unterlagen für die EBLs zusammenstellen, diverse formalrechtliche Fragen abstimmen, Transporte organsieren, Personal für die einzelnen Fahrtage bei unterschiedlichen Bahnen organisieren. Daneben gab es in Weissach bei der GES ein Treffen zusammen mit unserem Kesselsachverständigen zur Besprechung des weiteren Vorgehens bei den Schweißarbeiten an Feuerkisten aus Kupfer. Und bei diversen Lieferanten wurde nachgefragt, wo es aus Anfragen aus dem letzten Jahr noch kein Angebot oder noch keine Auftragsbestätigung gab. Alles Arbeiten, die zwar wichtig sind, aber keine schönen Bilder liefern.
31. Dezember 2025: Jahresrückblick 2025 Kleinbaan Service
Das Jahr 2025 brachte für Kleinbaan Service B.V. ein ganz besonderes Highlight mit der Inbetriebnahme der Kastendampflokomotive Nr. 4 RUR der Dürener Eisenbahn AG. Seit Januar machte die Lok alleine mit 161 Einträgen von insgesamt 271 fast 60% unserer gesamten Berichterstattung im Tagebuch aus. Durchgehend ging es dabei um Details der technischen Ausstattung (Verrohrung, Bremse, Kesselausrüstung); ab dem 2. Quartal gab es dann auch wieder Schreinerarbeiten (Fußboden und Dach), und das für uns neue Gewerk einer historisch korrekten Art der Dacheindeckung.
Lohn für die Mühe war die erfolgreiche Kesselprüfung Ende August 2025 und anschließend die vielbeachteten ersten Einsätze auf der Sauerländer Kleinbahn und der Selfkantbahn.


Etwas in deren Schatten stand die fast gleichzeitige Inbetriebnahme des Bielefelder Pack- und Postwagens Nummer 38. Noch bis zum Juni war der Wagen das wichtigste Arbeitsprojekt der Holzwerkstatt in Ilmenau, die hier hervorragende Arbeit leistete. Die Innenausstattung konnte im Sommer komplettiert werden, und der Wagen hatte schließlich seine ersten Einsätze, noch ohne vollständige Beschriftung, im September 2025 bei der Selfkantbahn.
Zurück in der Werkstatt in Hüinghausen im Oktober, konnten noch die letzten Beschriftungen und der Achsgenerator angebracht werden.


Unterdessen zog der schon vor geraumer Zeit angearbeitete Mindener GG Nr. 4 in die Ilmenauer Werkstatt ein. Aus dem Wagenkasten in einem Garten in Hartum am Mittellandkanal wird nach und nach wieder ein vollständiger Güterwagen, wie er einst bei vielen Kleinbahnen beispielsweise in Westfalen oder Baden im Einsatz war. Der Aufbau des Kastens wird in den nächsten Wochen der Arbeitsschwerpunkt in Ilmenau sein.

An weiteren drei Güterwagen gab es in 2025 Fortschritte zu vermelden.
Der Wagen SKB 143 (ursprünglich bei uns als KKB 141 geführt) entpuppte sich während des Arbeitsfortschritts in der Metallwerkstatt in Gotha noch als ein besonderes Exemplar aus der Produktion der Königs- & Laurahütte in Schlesien. Zuvor hatten wir ihn für ein Produkt der Waggonfabrik Görlitz gehalten. Aus diesem Grunde wurde er nun als Fahrzeug der Nummernreihe SKB 143 bis 145 identifiziert.
Im Januar zog er von Gotha nach Ilmenau um und ist nun zum Ende des Jahres hin schon weit fortgeschritten.


Die Metallwerkstatt in Gotha beschäftigt sich unterdessen mit dem O-Wagen 54 (Kehdinger Kreisbahn) und dem G-Wagen 537 (Greifenberger Kreisbahnen), beides Produkte der Waggonfabrik Beuchelt & Co. Grünberg. Beide sind dort schon recht weit fortgeschritten, sodaß sie nach und nach zur Holzwerkstatt vorrücken können.

Wenig Fortschritte sind leider bei der Dampflokomotive M.M.E. 4 zu vermerken. Lediglich die Achslager und Federungen sowie wenige Kleinteile konnten wir in 2025 fertig melden. Am Lokkessel geschah leider praktisch nichts greifbares.

Planmäßig wurden dagegen die Arbeiten an der E.K.B. 14g in Žamberk im Herbst 2025 wieder aufgenommen. Bislang konzentrierten sie sich auf die Zylinder der Lok, während der Rahmen schon 2024 weitgehend fertiggestellt war. Ganz nebenbei kann man sowohl das Museum der alten Technologien, in dem sich die Restaurierungswerkstatt befindet, als auch die Stadt Žamberk selbst für einen Besuch empfehlen.

Zuwachs im Bestand: Trotz einer weitgehenden Saturierung kann noch der Zugang des Wagens LAG 589 / 018 Kar gemeldet werden, dessen Wagenkasten im August 2025 in der Nähe von Eberbach geborgen und in unser Lager nach Veendam transportiert wurde. Der Wagen paßt sowohl in unsere Sammlung Fahrzeuge der Eisenbahn Mosbach - Mudau, als auch zu anderen MAN-Schmalspurwagen.

Betriebseinsätze: Die lange erwartete Inbetriebnahme der Dampflok "Rur" führte zu einem Jahr mit den bislang meisten Einsatztagen von KSBV-Fahrzeugen: insgesamt 15 Tage (davon 11 Einsatztage Lok RUR und Wagen BK 38); RhB 2207 kam bei den Nikolausfahrten in Hüinghausen zum Einsatz.

Tatsächlich wuchs der Bestand an betriebsfähigen Fahrzeugen bei KSBV jedoch nur um genau die beiden Fahrzeuge Rur und BK 38 an, insgesamt auf 46.
Nebenschauplätze:
Der Salonwagen KKB 7 erhielt noch seinen Salontisch.
Für die Dampflok F.K.B. 5i konnte ein Dampfsichtöler restauriert werden.
Die Zeichnungsbestände zur Laternenfertigung der Firma OSMEKA konnten zwecks Archivierung übernommen werden.
Im Web gab es zu berichten, daß am 20. Dezember 2025 die Marke von 750.000 Besuchen auf unserer Webseite mit Tagebuch verzeichnet wurde. Täglich lesen rund 360 Besucher unser Tagebuch. Wir danken für Euer Interesse!
Das Team von Kleinbaan Service wünscht ein gutes neues Jahr 2026!
Het team van Kleinbaan Service wil jullie een gelukkig nieuwjaar 2026 toewensen!
30. Dezember 2025: Bekleidungsbleche Zylinder M.M.E. 4 und Kupferblech für die Feuerkiste
Die von der Selfkantbahn ausgeliehene Blechbiegewalze hat sich bei EWK als tauglich für die Anfertigung der Bekleidungsbleche erwiesen:

Bekleidungsblech für den rechten Zylinder:

Rechter Zylinder mit neu angefertigten Einschraubstutzen und Entwässerungsleitungen:

Probemontage der Bekleidung. Die endgültige Montage erfolgt dann mit Halbrundschrauben, nicht mit den im Foto dargestellten Sechskantschrauben.

Nach langem Warten ist das Kupferblech von KME für die Feuerkiste in Mönchengladbach eingetroffen. EWK schneidet jetzt die Probestücke zu, die wir dann für die Probeschweißungen zum Schweißbetrieb bringen.

29. Dezember 2025: Neues aus der Fahrzeugforschung zum BK 7 (3)
Bei der Freilegung der Plattformdecken kommen die Spuren einer früheren elektrischen Deckenleuchte zum Vorschein. Es gibt 2 Generationen von Elektrik - die sauber in Panzerrohr verlegte ist wohl die ältere.

In den Stirnwänden hat man bei Anbringung der MDF-Verkleidung die Füllungen herausgenommen und umgedreht wieder eingebaut, in den Seitenwänden befinden sich an den entsprechenden Stellen Profilbretter. Auffällig ist, daß die senkrechten Balken zwischen den Fenstern keinerlei Farbauftrag aufweisen und einige mm schwächer sind als die Horizontalbalken. Es könnte sich dort eine Sperrholzverblendung befunden haben, die allerdings wohl nur durch die Leisten in der Fensterlaibung gehalten wurde, da abgesehen von den Nägeln, mit denen die MDF-Platten festgenagelt waren, keinerlei Befestigungsspuren erkennbar waren. Oberhalb der Fenster befanden sich möglicherweise Wandfüllungen analog zu denen in den Stirn- und Oberlichtwänden. Auch hier sind an der Decke des Oberlichts die beiden Stränge der "alten" und "neuen" Verkabelung zu erkennen.


Bereich unter einer stirnseitigen Sitzbank: Anhand der Dicke des Farbauftrags im Vergleich zu den unteren Bereichen der Seitenwände vermuten wir, daß hier noch die originalen Füllungen aus Profilbrettern montiert sind. Diese können als Muster für die Seitenwandverbretterung unterhalb der Fenster verwendet werden, falls sich herausstellt, daß die (eventuell schon einmal ersetzten) Bretter eine andere Profilform aufweisen.


Zum Schluß ein Bild, wie der BK 7 vor der "Entkernung" aussah....

... und hier der Wagen nach Entfernung der MDF-Platten und grob gereinigt (merke: wenn man mit Blitzlicht fotografiert, sollte man das VOR dem Kehren machen ... so sieht es aus, als ob es im Wagen schneit.)


Nach der derzeitigen Grobplanung wollen wir den Wagenkasten im Laufe des Jahres in Hüinghausen vom Rahmen abheben und den Wagenkasten für die Holzarbeiten zur Tischlerei bringen. Schauen wir mal...
28. Dezember 2025: Neues aus der Fahrzeugforschung zum BK 7 (2)
Nach gut 2 Monaten (siehe Teil 1 vom 27. Oktober 2025) geht es hier mit der Befundung des BK 7 weiter. Ursprünglich hat der Wagen 3 Petroleumlampen in den Stirnwänden und in der Zwischenwand gehabt. An der mit dem Lichtschalter versehenen Stirnwand wird erkennbar, wo die Petroleumlampe (im Spiegelkasten zur Beleuchtung von Plattform und Innenraum) gesessen hat - die Öffnung ist sorgfältig mit Sperrholz verschlossen, welches mit Bierlasur-Holzmaserung versehen ist. Der Dachdurchtritt für den Kamin der Lampe ist mit Blech verschlossen.


Zum Vergleich das Foto einer Petroleumlampe im Wandkasten des Weyer-Personenwagens 38 der Borkumer Inselbahn - so soll das später im BKB 7 wieder aussehen.

Position des Laternenkastens in der anderen Stirnwand, Dachdurchtritt mit Blech verschlossen.

Spuren des Laternenkastens, der in der Abteiltrennwand montiert war. Der Dachdurchtritt für den Kamin der Lampe ist mit einem Blech verschlossen.

Es befanden sich im letzten Zustand an beiden Stirnseiten jeweils 2 Gepäckraufen. Ursprünglich kann da jedoch nur jeweils eine - immer auf der Seite ohne Laternenkasten - montiert gewesen sein. Möglicherweise gehörten dann die beiden eigentlich überzähligen an die beiden Seiten der Abteiltrennwand. Die Gepäckraufen entsprechen der Form, die laut Fabrik-Zeichnung in der 2. Klasse verbaut war. An den Stirnseiten fanden sich zudem Bohrungen und elliptische Abdrücke, die zu den zuletzt an den Seitenwänden montierten Kleiderhaken passen:


Im Niedersächsichen Landesarchiv sind die Genehmigungszeichnungen für die im Jahr 1902 gelieferten Personenwagen von Weyer erhalten. Während in der Zeichnung zu einem BC4i ein Lampenkasten in der Stirnwand (im Längsschnitt hinter der Gepäckablage, im Querschnitt ist die Trennwand der III. Klasse abgebildet) zu erahnen ist und die Kamine der Lampen eingezeichnet sind, ...

...fehlt bei der Zeichnung zum C4i ein Längsschnitt und im Querschnitt fehlt eine Darstellung des Lampenkastens, obwohl diese nach Befund nachweislich im III.-Klasse Wagen BKB 7 vorhanden war.

24. Dezember 2025: Planung Kleinbaan für das Jahr 2026
Für das Jahr 2026 sind Fahrten der RUR auf der Selfkantbahn, der Brohltalbahn, beim DEV und 2 bis 3 weiteren Bahnen geplant. Noch sind nicht alle Formalitäten geklärt, aber hier wird es sicher bald Neuigkeiten geben.
Nur in kleinen Schritten ist dieses Jahr die Aufarbeitung der der M.M.E. 4 bei EWK in Mönchengladbach vorangekommen. Nach einem jährlichen "in anderhalb Jahren ist die Lok fertig" haben wir aufgegeben, hier auf Terminaussagen von EWK zu setzen. Für die Instandsetzung der Feuerkiste fahren wir aktuell dreigleisig. Eine Fertigstellung noch im Jahre 2026 wäre möglich - aber nach den Erfahrungen der letzten 11 Jahre ist das eher unwahrscheinlich.
Die E.K.B. 14g erwarten wir 2026 aus Zamberk zurück. Die Restarbeiten - Bau Führerhaus-Oberteil, Kesselverkleidung, Endmontage, Lackierung wird dann in Hüinghausen starten.
Die Aufarbeitung der FKB 5i wird nach mehrjähriger Pause ab Anfang 2026 in Hüinghausen fortgesetzt. Die Bearbeitung der neuen Zylinder und die Aufarbeitung der Radsätze werden fremdvergeben.
Auf der Wagenseite wird im Februar 2026 der G-Wagen SKB 143 fertig. Danach geht es beim Tischler mit den Holzarbeiten am O-Wagen KKB 54 weiter. parallel laufen im 1. Halbjahr 2026 die Holzarbeiten am GG MKB F4 weiter. Die Stahlarbeiten am G-Wagen GbKB 537 nähern sich dem Ende und er wird dann dem KKB 54 folgen. Das nächste Großprojekt wäre dann der vierachsige Weyer-Personenwagen BK 7, wo wir mit der Planung begonnen haben. In der Werkstatt wird es in den nächsten 2 Wochen ruhig sein, dafür wird diverser Papierkram aufgearbeitet.

Fröhliche Weihnachten / Prettige kerstdagen!
Das Team von Kleinbaan.

23. Dezember 2025: Aufhängung Achsgenerator PwPost BK 38 (2)
Zum Einbau des Achsgenerators sind auch einige Anpassungsarbeiten an der originalen Generatoraufnahme erforderlich:
Der Generator-Einhängebolzen ist nach dem - schwierigen - Ausbau entrostet worden; die Zollgewinde des Einhängebolzens und dessen Muttern wurden nachgearbeitet.
Das tatsächlich vorhandene Einbaumaß zwischen der originalen Generatoraufnahme und dem "neuen" Achsgenerator wurde ausgemessen und abgeglichen: Die vorhandene Kugelpfanne für die Federabstützung ist zu kurz und muss verlängert werden, kann aber nicht demontiert werden. Hier half nur ein Abschleifen der Kugelpfanne unter dem Fahrzeug und Ausstemmen des verbleibenden Restes.
Herstellung eines längeneinstellbaren Widerlagers/Kugelpfanne für Spannfedereinheit.
Montage des längeneinstellbaren Widerlagers/Kugelpfanne. Auch dies eine Fummelarbeit, da die rückseitige Mutter kaum zugänglich ist.
22. Dezember 2025: Aufhängung Achsgenerator PwPost BK 38 (1)
An der Aufhängung vom Achsgenerator des BK 38 wurde die ausgeschlagene Rotgussbuchse ausgebaut und eine neue Lagerbuchse angefertigt und eingebaut.



21. Dezember 2025: Zusammenbau Regler RUR
Am Regler der RUR wurde vordere Anschlag aufgeschweißt und dann auf der Fräsmaschine so lange nachbearbeitet, bis der Flachschieber sich richtig öffnet. Danach haben wir alles wieder zusammengebaut. Im neuen Jahr kann der Regler wieder auf dem Kessel montiert werden.


20. Dezember 2025: Zierlinien RUR
Mit Probeausdrucken der Zierlinien-Schablonen haben wir die ersten Versuche zum "look & feel" gemacht.

19. Dezember 2025: Wagen der Martigny-Châtelard-Bahn
Von einem Museumsbahnerkollegen der Museumsbahn Blonay-Chamby erhielten wir kürzlich ein paar hochinteressante Unterlagen den Wagen 116 und 166 der Bahn Martigny - Châtelard, die Kleinbaan Service im Jahr 2024 beschafft hat. Auch wenn diese Schweizer Fahrzeuge nicht unser Hauptsammelgebiet darstellen, sind diese Zeichnugen und Dokumente hochinteressant und wir werden die Fahrzeugforschung auch in dieser Sache vorantreiben.


18. Dezember 2025: Weitere Arbeiten an der E.K.B. 14g
Die Federspannschrauben haben neue Gewindeenden bekommen. Als Nächstes werden jetzt die Augen sämtlicher Bremszugstangen, Bremshängeeisen, Ausgleichhebel, Lagerböcke und Federspannschrauben auf das passende Maß gebracht und mit den gehärteten Büchsen versehen.

Bis zum Frühjahr soll in Zamberk ein weiterer Arbeitsstand als "Meterspurwerkstatt" fertig sein; ebenso alle am Rahmen noch anstehenden Arbeiten, soweit sie sich "überkopf" am Besten erledigen lassen. Das wären also das Einpassen der Achslagergehäuse, die Montage der Ausgleichhebel usw. Sobald die Meterspurwerkstatt fertig ist, wird der Rahmen der Lok dorthin verbracht und herumgedreht.
Die Zuschnitte für Wasserkastendecke und -rückwand liegen bereit, das Annieten muss auf das Drehen des Rahmens warten.

17. Dezember 2025: Kreuzköpfe E.K.B. 14g
Auch die Kreuzköpfe der 14g sind fast fertiggestellt, d.h.:
- Konen überarbeitet
- Kreuzkopfgleitplatten vorgefräst und montiert
- Kreuzkopfbolzen aufgespritzt und geschliffen
- Lenkeransätze mit neuen Zapfen versehen und mit neuen Stiftschrauben montiert
- Kreuzkopfschmiergefäße überarbeitet und mit neuen Verschlüssen versehen

16. Dezember 2025: Durchgeführte Arbeiten an den Zylindern der E.K.B. 14g
Abgesehen von der schon länger zurückligenden Bearbeitung der Schieber- und Zylinderbohrungen sowie der Schieberspiegel wurden in den letzen Wochen folgende Arbeiten an Zylindern und Kolben durchgeführt:
- Überarbeitung der Schieberstangen (Aufspritzen und Schleifen)
- Instandsetzung der Kolbenstangenkonen
- Aufspritzen und Schleifen der Kolbenstangen
- Erneuerung von Kolben- und Schieberstangentragbuchsen
- Überholen der Kolben (Aufschweißen, Einstechen neuer Kolbenringnuten)
- Erneuerung der Kolbenringe
- Erneuerung aller Stiftschrauben
- Anfertigung von Kupferdichtungen für Zylinder- und Schieberdeckel
Hier der rechte Zylinder mit geöffnetem Schieberkasten.

Die Kolben- und Schieberstangenstopfbüchsen wurden gereinigt und geprüft; bei der linken Kolbenstangenstopfbüchse muss noch ein alter finnischer Reparaturversuch des Schmiergefäßes durch eine geeignete Instandsetzung korrigiert werden:

Linker Zylinder geöffnet:

Die Schmiergefäßdeckel für die Schmiergefäße an Stopfbuchsen und Kreuzkopf wurden neu angefertigt, hier an einer Schieberstangenstopfbuchse:

15. Dezember 2025: Zusammenbau Dach GG MKB F4
Die neuen Außensparren und zusätzlichen Innensparren für das Dach unserers Weyer-Güterwagens sind gefertigt und in die Pfetten eingepasst. Das Dach haben wir abgelassen, um die alten Sparren nicht in 2 Metern Höhe in die Pfetten anzupassen. Außerdem haben wir am Boden die genauen Innenmaße, so ganz parallel ist das Wagengestell nämlich nicht. Die alten Sparren müssen jetzt noch in der Höhe genau eingpasst werden - dann werden die Tischer auch dieses Dach wieder abbauen, die nötigen Stellen ausspachteln, schleifen und grundieren.



14. Dezember 2025: GG MKB F4 als Bausatz
Der Wagen sieht im Moment wie frisch angeliefert aus, d.h. kein Fußboden, keine Säulen, keine Schiebetüren, kein Dach. Nach dem Probeaufbau ist alles wieder demontiert, um die Oberflächen fertig zu machen: Die Dachkonstruktion ist in Einzelteilen bereits geschliffen, grundiert und fertig lackiert.

Die Säulen liegen seit 2 Wochen beim Lackierer - der ist aber auch im Vorweihnachtsstreß und weiß nicht genau, ob das dieses Jahr noch etwas wird. Schiebetüren, Laufschienen und Eintrittswinkel sind vom Sandstrahlen und Lackieren bereits zurück und können jetzt in Ruhe aushärten. Die Abdeckbleche, Knotenbleche, Pufferbohlenverstärkungen und Abschlußwinkel an den Bühnenbrettern sind auch sandgestrahlt und zum Teil schon grundiert - die lackieren die Tischler selbst.


Die Wand- und Türverbretterung hatten sie im August schon grundiert und eingelagert - die sind jetzt auch fertig zwischengeschliffen und fertig lackiert.


13. Dezember 2025: Front- und Heckschürze Triebwerksverkleidung RUR (1)
Die gekanteten Bleche für die Ergänzung der Treibwerksverkleidung haben wir abgeholt und ein Blech zur Probe an die RUR gestellt.


12. Dezember 2025: Zylinder E.K.B. 14g
Nach längerer Zeit wieder ein Update zur Aufarbeitung unserer großen Krauss-Dampflok: Die Zylinder liegen für den Anbau bereit mit eingesetzten Kolben und Flachschiebern.
9. Dezember 2025: Heizungssteller PwPost BK 38 (2)
Für die Nachfertigung des fehlenden Heizungstellers in unserem BK 38 haben wir uns die Konstruktion im Zugfüherabteil des Pw81 der Selfkantbahn angeschaut.

Beim Vergleich mit historischen Vorbildfotos passt das sichelförmige Blech (das ist im Pw81 ein Nachfertigungsteil aus den 1990er Jahren), welches das Emailschild trägt, nicht zur Kontur des Grundkörpers - das steht rechts und links über. In Anlehnung an die Darstellung im Dörken-Katalog und das preußische Musterblatt (die natürlich beide voneinander abweichen) hat Thomas die Kontur noch einmal leicht überarbeitet:

8. Dezember 2025: Achslagerschalen M.M.E. 4
In kleinen Schritten gehen die Fahrwerkarbeiten an unserer Mudauer Lok in Mönchengladbach weiter. Die Achslagerschalen sind mit Weißmetall ausgegossen und liegen zur finalen Bearbeitung nebem dem Bohrwerk bei EWK.

