OEG 335

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
In den Jahren 1889 bis 1890 lieferte die Kölner Waggonfabrik Aktien-Gesellschaft vorm. P. Herbrand & Cie. die größte Serie von 36 bedeckten Güterwagen an die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft mit 5 t Ladegewicht. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Ursprünglich besaß der Wagen eine Saugluftbremse und eine Handbremse, zu deren Bedienung ein Bremsersitz auf dem Wagendach angeordnet war. Im Zuge einer Modernisierung des Wagenparks rüstete die OEG den Wagen im Jahr 1930 mit einer automatischen Mittelpufferkupplung der Bauart Scharfenberg aus und baute die Bremsanlage zu einer Druckluftbremse um. Die hochliegende Spindel der Handbremse wurde durch ein Feststellhandrad an der Pufferbohle ersetzt. 1984 erwarb das Stuttgarter Straßenbahnmuseum in Schönau den Wagen, von wo die MME ihn Ende 1995 nach Aufgabe des Museumsbahnprojektes Neckarbischofsheim - Schönau erhielt.
Die Weitergabe an Kleinbaan Service erfolgte im Jahr 2015.
Lebenslauf:
OEG 328

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
In den Jahren 1889 und 1890 erhielt die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft eine Anzahl von 36 gedeckten zweiachsigen Güterwagen von der Waggonfabrik AG, vorm. P. Herbrand & Cie., Cöln-Ehrenfeld. Die Wagen wurden auf die Nebenbahn Zell - Todtnau, die Carlsruher Localbahn und die Mannheim - Weinheim - Heidelberg - Mannheimer Eisenbahn (MWHME) verteilt. Dieser Wagen kam zur MWHME und blieb dort bis zum Jahr 1973 in Betrieb, als er für Bahndienstzwecke an die benachbarte RheinHaardt-Bahn verkauft wurde. Dort trug er fortan die Nummer 28. Über die Bahnfreunde Rhein-Neckar kam der Wagen 1992 zum Deutschen Eisenbahn-Verein in Bruchhausen-Vilsen, wo er unter der Nummer 128 nach einer Aufarbeitung in Betrieb ging.
2015 verkaufte der DEV den Wagen an Kleinbaan Service B. V..
Lebenslauf:
Literatur:
Claas Rehmstedt: Die Fahrzeuge der MuseumsEisenbahn Bruchhausen-Vilsen - Asendorf
OEG 326

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der im Jahr 1889 von Herbrand gebaute Wagen gehörte zu einer Serie von 36 gedeckten zweiachsigen Güterwagen von der Waggonfabrik AG, vorm. P. Herbrand & Cie., Cöln-Ehrenfeld, die die Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG) für ihre Meterspurbahnen bestellt hatte. Die Wagen wurden auf die Nebenbahn Zell - Todtnau, die Carlsruher Localbahn und die Mannheim - Weinheim - Heidelberg - Mannheimer Eisenbahn (MWHME) verteilt. Dieser Wagen kam zur MWHME und blieb dort bis in die 1970er-Jahre in Betrieb. Das Deutsche Straßenbahn-Museum Hannover erwarb ihn am 15.2.1980 zusammen mit weiteren OEG-Güterwagen. Im Rahmen des Erwerbs des Borgward-Triebwagens SVG L.T. 4 fanden ihn Mitarbeiter der Selfkantbahn vor und vermittelten den Wagen 2014 an Kleinbaan Service.
Lebenslauf:
OEG 305

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der im Jahr 1887 von der MAN gebaute Wagen gehörte zu einer Serie von 6 Wagen, die an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert wurde. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Ursprünglich besaß der Wagen eine Saugluftbremse und eine Handbremse, zu deren Bedienung ein Bremsersitz auf dem Wagendach angeordnet war. Im Zuge einer Modernisierung des Wagenparks rüstete die OEG den Wagen im Jahr 1931 mit einer automatischen Mittelpufferkupplung der Bauart Scharffenberg aus und baute die Bremsanlage zu einer Druckluftbremse um. Die hochliegende Spindel der Handbremse wurde durch ein Feststellhandrad an der Pufferbohle ersetzt. Die Abstellung erfolgte erst Anfang der 1980er Jahre. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Wagen jedoch keine Bremse mehr.
Lebenslauf:
OEG 301

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der Wagen 301 war die Nummer 1 der gedeckten Güterwagen der Mannheim-Weinheim-Heidelberg-Mannheimer Eisenbahn, die zu ihrer Eröffnung 1886 bereits zur Verfügung standen. Ursprünglich verfügte der Wagen über eine Saugluftbremse sowie eine Handbremse, die von einem Bremsersitz, eingelassen in das Wagendach an einer Stirnseite, bedient werden konnte. 1931 erhielt auch er die bei der OEG eingeführte Scharfenbergkupplung und eine Druckluftbremse. Die Handbremse wurde auf ein bodenbedienbares Handrad geändert. Vorübergehend diente der Wagen 1967/68 als Schweißwagen.
Das Fahrzeug OEG 301 war von 1976 bis 1989 Leihgabe der OEG an die DGEG-Schmalspursammlung Viernheim und kam von dort zunächst zur OEG zurück. Am 24. 5.1997 konte die MME den Wagen erwerben, beließ es aber bei einer äußeren Aufarbeitung. Seit 2015 befindet er sich in der Sammlung von Kleinbaan Service. Im Jahr 2025 soll die Aufarbeitung beginnen.
Lebenslauf:
