OEG 808

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
• Inselbahn Spiekeroog (IBS)
• Inselbahn Wangerooge (DB)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Die Ludwigshafener Waggonfabrik lieferte 1893 an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim eine erste Serie von 12 vierachsigen offenen Güterwagen mit 10 t Ladegewicht. Hinzu kamen 7 baugleiche Wagen von der Waggonfabrik Herbrand, die aber fast alle an die Nebenbahn Zell - Todtnau weitergegeben wurden. Unter den Nummern 741 - 742 und 750 - 759 fanden sie Aufnahme in den Fahrzeugpark der SEG.
Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Im Jahr 1958 erhielten die Wagen dieser Serie neue Nummern von 801 bis 811, bis auf den schon 1907 an Zell - Todtnau abgegebenen Wagen 741. Die Nummern 801 bis 806 wurden dabei zum zweiten Mal vergeben; Wagen 753 wurde somit zum OEG 805''.
1971 verkaufte die OEG 7 Wagen dieser Serie an Nordseeinselbahnen; davon gingen 3 direkt an die Inselbahn Juist, vier weitere an die Inselbahn Spiekeroog. Dabei wurden der OEG 805'' zum IBS 45 und der OEG 808 zum IBS 47. Nach Stillegung der Inselbahn Spiekeroog 1981 erwarb die DB für die Inselbahn Wangerooge einen Großteil des Spiekerooger Fahrzeugparks. Auf Wangerooge wurde also der IBS 45 zum DB 63 033 und der IBS 47 zum DB 63 035. Etwa seit 2004 abgestellt, konnten die beiden zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen OEG-Wagen auf Wangerooge 2019 an Kleinbaan Service BV veräußert werden.
Beide heute bei Kleinbaan Service vorhandenen Wagen hatten ursprünglich keine Bremsausrüstung. Erst nach 1960 wurden bei der OEG Druckluftbremsen eingebaut.
Der Wagen 808 wurde 2021 bis März 2023 bei Alan Keef Ltd., Mitcheldean, aufgearbeitet und im Juni 2023 fertiggestellt.
Lebenslauf:
OEG 805

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
• Inselbahn Spiekeroog (IBS)
• Inselbahn Wangerooge (DB)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Die Ludwigshafener Waggonfabrik lieferte 1893 an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim eine erste Serie von 12 vierachsigen offenen Güterwagen mit 10 t Ladegewicht. Hinzu kamen 7 baugleiche Wagen von der Waggonfabrik Herbrand, die aber fast alle an die Nebenbahn Zell - Todtnau weitergegeben wurden. Unter den Nummern 741 - 742 und 750 - 759 fanden sie Aufnahme in den Fahrzeugpark der SEG.
Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Im Jahr 1958 erhielten die Wagen dieser Serie neue Nummern von 801 bis 811, bis auf den schon 1907 an Zell - Todtnau abgegebenen Wagen 741. Die Nummern 801 bis 806 wurden dabei zum zweiten Mal vergeben; Wagen 753 wurde somit zum OEG 805''. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges erhielt der Wagen einen Aufbau zur Nutzung für Transporte von Kriegsgefangenen. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte ein Rückbau zum hochbordigen Güterwagen.
1971 verkaufte die OEG 7 Wagen dieser Serie an Nordseeinselbahnen; davon gingen 3 direkt an die Inselbahn Juist, vier weitere an die Inselbahn Spiekeroog. Dabei wurden der OEG 805'' zum IBS 45 und der OEG 808 zum IBS 47. Nach Stillegung der Inselbahn Spiekeroog 1981 erwarb die DB für die Inselbahn Wangerooge einen Großteil des Spiekerooger Fahrzeugparks. Auf Wangerooge wurde also der IBS 45 zum DB 63 033 und der IBS 47 zum DB 63 035. Etwa seit 2004 abgestellt, konnten die beiden zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen OEG-Wagen auf Wangerooge 2019 an Kleinbaan Service BV veräußert werden.
Beide heute bei Kleinbaan Service vorhandenen Wagen hatten ursprünglich keine Bremsausrüstung. Erst nach 1960 wurden bei der OEG Druckluftbremsen eingebaut.
Der Wagen 805'' wurde 2021 bis März 2023 bei Alan Keef Ltd., Mitcheldean, aufgearbeitet und im März 2023 fertiggestellt.
Lebenslauf:
OEG 801

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der Wagen 801 wurde im Jahr 1894 von der Ludwigshafener Waggonfabrik an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. 1929 wurde der Wagen auf Scharfenbergkupplung und Druckluftbremse umgerüstet. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges Nutzung des Wagens für Transporte von Kriegsgefangenen. Nach dem 2. Weltkrieg Nutzung als Flachwagen. 1984 kaufte das Straßenbahnmuseum Stuttgart (SMS) den Wagen für eine geplante Museumsbahn Neckarsteinach - Schönau. Nachdem diese nicht zustandekam, erwarb die Märkische Museumseisenbahn (MME) den Wagen 1996. 2015 Verkauf an Kleinbaan Service BV. und betriebsfähige Aufarbeitung in der Werkstätte Alan Keef Ltd., Mitcheldean. Die Inbetriebnahme erfolgte 2019 als erster Vierachser von Kleinbaan Service.
Lebenslauf:
OEG 727

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der Wagen 727 wurde im Jahr 1889 von der Waggonfabrik Herbrand, Cöln-Ehrenfeld, an die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in geliefert, die ihn zunächst auf der Strecke Zell - Zodtnau im Schwarzwald einsetzte. Später gelangte er zur Strecke Mannheim - Weinheim - Heidelberg - Mannheim. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Um 1930 erfolgte der Umbau auf die Scharfenbergkupplung; eine Bremse hat der Wagen nie besessen. 1953 entfernte man den Aufbau und der Wagen war fortan als Flachwagen im Einsatz. Später trug er noch die Betriebsnummern 698, danach 702. 1989 ging der Wagen an die MME über, wo er seinen Aufbau wieder erhielt und zeitweise als offener Personenwagen eingesetzt wurde, 2015 Verkauf an Kleinbaan Service BV und nachfolgend Restauurierung in England.
Lebenslauf:
OEG 702

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der offene Güterwagen 702 ist ein typisches kleines Fahrzeug, wie es in der Frühzeit der Schmalspurbahnen üblich war, mit gerade 5 Tonnen Ladegewicht. Im Jahr 1930 erfolgte der Umbau der Zug- und Stoßvorrichtungen auf die automatische Scharfenbergkupplung.
Das leichte Fahrzeug wurde schon früh aus dem Güterverkehr zurückgezogen und erhielt als Gleisbaugerätewagen 1958 eine Planenabdeckung und die Nummer 813. 1961 wurde die Plane durch eiserne Klappdeckel ersetzt, und er bekam wieder eine neue Nummer 720 (in Zweitbesetzung). So kam der Wagen 1977 an das neu eingerichtete DGEG-Schmalspurbahnmuseum Viernheim. Die MME konnte ihn nach dessen Auflösung 1989 überehmen, jedoch ohne Aufbauten.
Bei Kleinbaan Service erfolgte nach Übernahme eine Aufarbeitung in den ursprünglichen Zustand, fertiggestellt 2018.
Lebenslauf:
