OEG 1017 / 1021 / 1024 / 1029

Eckdaten / technische Daten:
• OEG 1021
• OEG 1024
• OEG 1029
1021 - 1029: 1903
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft beschaffte in den Jahren 1900 und 1903 eine Serie von 20 offenen Güterwagen mit einer Tragfähigkeit von 10 Tonnen. Die erste Teilserie von 8 Stück aus 1900 unterschied sich nur unwesentlich von den 12 Nachfolgern drei Jahre später.
Alle diese Fahrzeuge erfuhren in 1928 den Umbau von einer von einem Bremsersitz bedienten Handbremse auf eine bodenbedienbare Spindelfeststellbremse. Gleichzeitig erfolgte der Ersatz der Saugluftbremse durch eine Druckluftbremse Bauart Knorr.
Die Wagen OEG 1017, 1021 und 1024 waren von 1977 bzw. 1984 bis 1988 Leihgabe der OEG an die DGEG-Schmalspursammlung Viernheim. Bei Schließung des Schmalspurbahnmuseums Viernheim konnte die MME diese Fahrzeuge übernehmen. Die beiden ersten gingen 2015 von der MME an Kleinbaan Service BV über.
Der Wagen OEG 1024 stand von 2003 bis November 2017 als Denkmal für die frühere Steinhuder Meer-Bahn am Bahnhof Leese-Stolzenau. Am 7.11.2017 konnte der 1024 zusammen mit einem weiteren Fahrzeug von der Gemeinde Leese-Stolzenau übernommen werden.
In den Jahren 2019 bis 2021 erfolgte die betriebsfähige Aufarbeitung dieser Fahrzeuge.
Der Wagen 1029 war von der OEG zu Deutschen Museums-Eisenbahn nach Darmstadt gelangt; 2018 erfolgte der Verkauf an Kleinbaan Service BV.
Aus den gleichen Serien blieben die Wagen mit der Nummer 1014 bei der Brohltalbahn stark umgebaut erhalten, Wagen 1020 ist bei der Selfkantbahn im Einsatz und Wagen 1011 fährt bei der Museumsbahn Bruchhausen-Vilsen unter der Nummer 140.


Lebenslauf:
OEG 895

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der Wagen 895 wurde im Jahr 1899 von der Waggonfabrik Weimar, an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. 192x wurde der Wagen auf Scharfenbergkupplung und Druckluftbremse umerüstet.
Im Jahr 1976 kam der Wagen 895 zur Selfkantbahn und ging dort bald in Betrieb, zunächst mit einseitiger Scharfenbergkupplung als Pärchen mit dem G-Wagen OEG 302.
2018 Verkauf an Kleinbaan Service BV. Anschließend erneut gründliche Überarbeitung bei Alan Keef Ltd. und Inbetriebnahme im Jahre 2019.
Lebenslauf:
OEG 886

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der Wagen 886 wurde im Jahr 1899 von der Waggonfabrik Weimar an die SEG geliefert. Die Wagen der Kleinbahnen mußten in ihrer Ladekapazität mit der "großen Eisenbahn", der sie zuarbeitete, schritthalten. Üblich war, daß zwei Schmalspurbahnwagen einem Regelspurbahnwagen entsprachen. Mit der Einführung von 15 t tragenden Regelspurwagen brauchte folglich die Schmalspurbahn statt der zuvor üblichen 5-Tonner nunmehr 7,5-Tonner-Güterwagen. Eine dritte Serie von 15 Fahrzeugen dieser Größe erhielt die SEG 1899. Der SEG 886 (später OEG 886) bekam 1930 seine Scharfenbergkupplung, die er erst wieder im Rahmen seiner Restaurierung verlor. Nach Ausmusterung erwarb das Straßenbahnmuseum Stuttgart den Wagen für das Museumsbahnprojekt Neckarsteinach -.Schönau; nach dessen Aufgabe kam er zur Märkischen Museums-Eisenbahn. Weiterverkauf an Kleinbaan Service BV im Jahr 2015, nachfolgend Aufarbeitung bei Alan Keef Ltd in Ross-on-Wye. Die Wiederinbetriebnahme erfolgte 2019.
Lebenslauf:
OEG 880

Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der Wagen 880 wurde im Jahr 1899 von der Waggonfabrik Horney & Rödler, Neustadt i. Mecklenburg, an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. 1929 wurde der Wagen auf Scharfenbergkupplung umgerüstet.
Der Wagen 880 gehörte zu einer Serie von 40 Stück offener Güterwagen, die die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft für die Mannhein-Weinheim-Heidelberg-Mannheimer Eisenbahn beschaffte. Der zweite Teil der Serie kam von der mecklenburgischen Waggonfabrik Horney und Rödler, Neustadt.
Nach Ende seiner Einsatzzeit gelangte der Wagen 1977 zum Eisenbahnmuseum Viernheim der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG), und nach dessen Auflösung 1989 über eine Zwischenlagerung im Betonwerk Konrad in Bruchhausen-Vilsen von 1989 bis 1995 zum Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Von dort konnte Kleinbaan Service den Wagen im Rahmen einer Umstrukturierung des Museums 2016 übernehmen. Nach einer Aufarbeitnug bei Alan Keef Ltd. ging er 2019 in Betrieb.
Lebenslauf:
OEG 879


Eckdaten / technische Daten:
• Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Der Wagen 879 wurde im Jahr 1899 von der Waggonfabrik Horney & Rödler, Neustadt i. Mecklenburg (spätere Johann Albrechts-Werke AG), an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. 1929 wurde der Wagen auf Scharfenbergkupplung umgerüstet.
Der Wagen 879 gehörte zu einer Serie von 40 Stück offener Güterwagen, die die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft für die Mannhein-Weinheim-Heidelberg-Mannheimer Eisenbahn beschaffte. Der zweite Teil der Serie kam von der mecklenburgischen Waggonfabrik Horney und Rödler, Neustadt.
Ab 2019 befand sich der Wagen in Aufarbeitung und wurde Ende 2021 fertiggestellt.
Lebenslauf:
